children‘ cultural centre – Projektverlauf 17.12. 2019 – 27.01.2020

22.12.2019
Was bisher geschah: Die Bewohner des Hauses in Bakoteh haben eine neue Bleibe gefunden, solange das Haus umgebaut wird. Unter der Leitung des Architekten Sambujan Makalo wurde das Dach abgedeckt und inzwischen neue Sparren geschweißt. Ende Oktober ist ein Container mit Sachspenden (Baumaterial, Werkzeug, Ausstattung, Möbel) von Nürtingen über Hamburg und Algeciras nach Banjul, Gambia verschifft worden. Am 17.12. sind Markus, Simo, Jörg, Pit und Fatou nach Gambia geflogen, um den Container in Empfang zu nehmen. Auch Malik und Tenning, bekannt von der Cocktailbar bei den Afrikatagen, verbringen ihre Ferien in Gambia und packen mit an. Der Container soll auf dem Gelände in Bakoteh dauerhaft stehen und erst mal als Lager für die Baumaterialien dienen. So ist der Plan.

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Im vorderen Bereich wird das Kinder-Kultur-Zentrum eingebaut.

Am 19.12. ist der Container immer noch nicht da. Aber Durchbrüche können wir ja schon mal vorbereiten.
warten auf den Container
20.12. Der Container kommt! Aber der Lifter schafft es nicht, den Container abzuladen.
Er gräbt sich immer tiefer in die sandige Straße ein. Es wird vereinbart, den Container erst einmal zu leeren.
21.12.: Alle helfen mit.
auch die Kinder helfen beim ausladden – es geht fast zu schnell!
21.12.: am nächsten Tag probiert es der Lifter ein zweites Mal.

Schafft er’s oder schafft er’s nicht?
Er schafft es nicht, und so muss die Mauer weg.
Jetzt steht er halb am richtigen Platz.
Und der Lifter hat sich so eingegraben, dass er nicht mehr wegkommt. Das kostet 35.000 Dalasis mehr als geplant – rund 700 Euro.
In der Ferne das Meer!

2. Woche

26.12.2019
Juhu, unser Container steht nun auf dem richtigen Platz. Sand wurde gebracht und Steine hergestellt. Den Graben für das Abwasser gegraben, zwei Fenster, eine Tür und zwei Wände verputzt. Es geht was mit einem schlagkräftigem Team. Inzwischen sind Sabine, Ralf, Martin, Paul und Jakob auch angekommen. Und Amandla hat Sarah und Fatima überrascht!

Die Bausteine werden direkt auf der Baustelle gefertigt. Ein Stein kostet 5 Dalasi, also ca 10 c.
an manchen Stellen muss eine Mauer errichtet werden.
Gleichzeitig wird das Dach gedeckt
Abwasserkanal muss ausgeschachtet werden. Für die Gästezimmer sind neue Nasszellen geplant. Das Abwasser wird in zwei Sickergruben geleitet.
Weihnachtsbaum
Dem Sponsor „Goldochsen“ wird gehuldigt.

Kurz vor Sylvester

30.12.2019 Gräben für die Wasserinstallationen wurden gezogen, das Abwasser ist gelegt, das Dach gedeckt, sogar die Solaranlage installiert. Einige Wände wurden fertiggestellt. Auch den dörflichen Segen haben wir eingeholt, denn wir wollen ja, dass das Projekt ein Teil der Dorfgemeinschaft wird. Im folgenden ein paar Eindrücke von den Bau-Fortschritten. Am Ende dieses Blogs findet ihr zwei Videos. Schaut selbst!

Fatou und Pit auf dem Weg zum Alkalo, dem Bürgermeister, um ihn zu informieren und seinen Segen für das Projekt zu erbitten.
Beim Alkalo (2.von links) stellen Pit Lohse (Trägerverein Freies kinderhaus), Fatou N’Diaye Pangsy (Namél e.V.) und Mamadou Njie (Namél Foundation Gambia) das Projekt „Children’s cultural centre“ vor. Der Alkalo sieht einen großen Bedarf an Jugendhilfe für die Kinder und Jugendlichen, die auf der Straße sozialisiert werden.
Besprechung mit dem Architekt.
Wanddurchbruch
Installationen für ein Gästezimmer-Badezimmer.
Zwischendurch gibts lecker Essen von Fatou
Fingerspiele kommen immer gut.
Duschwanne für eines der Gästezimmer
Der Plan muss an die Realität angepasst werden.
Chefin Fatou in der provisorischen Küche
Bestellungen in Deutschland bei Hagebau und Wilfried Besemer, denn Biram fliegt morgen nach Gambia und kann wichtige Kleinigkeiten für Sanitär und Elektrik mitbringen.
Abwasser legen
Babading lässt sich die Abwasser-Systemtechnik erklären und zeigen.
10 Leute beten für unser Projekt. Damit ist es in die Gemeinschaft aufgenommen.

Simo auf der Mauer

Aus der Vogelperspektive

Sylvester und Neujahr

03.01.2019 Über Sylvester und Neujahr gab es auch was zu feiern – ein leckeres ungarisch-deutsches Essen, eine Hochzeit und die Übergabe von Utensilien für den Fußballclub in Soma.

Amandla und Paul helfen Martin beim Sylvester kochen – Gulasch, Knödel, Spätzle , Kartoffelsalat

Lecker Spätzle

Sylvestergesellschaft

Zwischendurch gibt’s auch Musik

Eine Hochzeit – Sarah ist Brautjungfer

Derweil geht es auf der Baustelle weiter – hier wird eine Sickergrube gegraben. das Abwasser wird dann regelmäßig abgepumpt.

Der zweite Ring wird gegossen

Mörtel wird in der Schubkarre angemacht

Die Lieferung Zement

Fundamentsicherung – um wühlende Klein-Tiere abzuhalten.

Elektrik wird gelegt

Deutscher Sicherungskasten mit gambischen Stromzähler

Der Besenstielhalter hat nun eine verantwortungsvolle Aufgabe

Die Wasserversorgung steht

Es gibt auch Kaffee, frisch gemahlen im Mörser

Wasser ist zum Waschen da

Sabine hat Jerro und seinem Fussballverein und Wahlbezirk im Mansa Konko Area Council Bälle gespendet.

Jeder bekommt ein T-Shirt, einen Ball und ein Erstehilfe-Päckchen vom DRK Nürtingen

Links unten Jerro, gewählter Vertreter im Mansa Konko Area Council.

In Soma wird ein Congresscentre mit Unterkunft gebaut. Im letzten Jahr sah die Baustelle so aus:

ein Bild aus der reise 2018/2019 vom gleichen Kongresszentrum im Bau.

die dritte Woche

07.01.2020 Während Sabine mit Martin, Paul und Jakob alte Bekannte in Soma, rund 300 km im Landesinnern, besucht (hier klicken zum Roadtrip), geht es auf der Baustelle weiter. Die Zimmerdecke wird eingezogen, der Boden betoniert, die Wände verputzt. Derweil wird Julia in Nürtingen von Yahya Sonko interviewt für die facebookseite des gambischen Newsblog Fatunetwork.

Ein letztes Gebet von Mo für die reise, dann fährt Kalifa mit Sabine, Martin, Paul und Jakob ins landesinnere nach Soma. Kalifa fährt weiter nach Basse, dort wird er die Eimer abliefern.

ein Baobabbaum – auch als Affenbrotbaum bekannt.

manch ein Liebhaber von Kultautos träumt von Re-Import – denn in Gambia hat sich das eine oder andere Juwel noch gut gehalten ….

Sabine und Jakob im Fonds

Moskito-Stiche, bildhübsch

Stein auf Stein …

… die Wand, sie wird bald fertig sein.

Das wird eine Decke

Deckenbalken und Decke in diesem Zimmer – schon eingebaut

nobel – das werden Steckdosen, die Kabel sind unter Putz verlegt.

und Fatou sorgt für unsere Bauarbeiter*innen

Wegen einer Eidechse wird der Bau nicht gestoppt

Mobile-Time – Bilder nach Deutschland schicken, z.B. für diese Homepage. Von den Erlebnissen und Bedürfnissen berichten. „Das Geld ist alle, schick noch mal was!“

Die ersten fahren wieder – Malik, Amandla und Tenning haben auf einer anderen baustelle gearbeitet und die Praktikantinnen Sarah und Fatima besucht. Die beiden helfen für drei Monate in der Swallow School mit.

Road Trip to Mansa Konko

Hier ein paar Eindrücke von dem Ausflug auf dem Highway nach Soma und zur ersten Brücke über den Gambia-River.

Trip to Gunjur


12.01.2020 Im Winter 2018/2019 hat die Reisegruppe Gunjur besucht und die langen leeren Strände genossen. Auch dieses Jahr ist ein Teil der Bautruppe zur Kuba-Lodge gefahren und hat den benachbarten Gärtner Abdou besucht. Seine Pflanzen wachsen un der hat viel viel mehr Bäume. Inzwischen pumpt ihm eine Solarpumpe das Wasser hoch. Die Jungs von der beach waren wieder mehr als freundlich. Dieses Jahr haben sie sehr gelitten unter der Thomas-Cook-Pleite. Hier ein paar Bilder von Gunjur – und wie es derweil udn danach weiterging auf der Baustelle. Auch das Fernsehen hat Namél ccc besucht.

Der Fischerort Tanji

Video der Drohne über Gunjur
sehr schön zu erkennen ist die Nähe zum Meer, aber auch die Sandgruben bei den Dünen. Der Sand wird ausgebaggert und für die vielen Bautätigkeiten verwendet.

Kankuran – traditionelle Maskerade, auch eine Form des Plasticrecycling

Das Reiseteam nach Gunjur

Das Sauerstoffgerät für Frühchen das Krankenhaus in Bansang ist angekommen. Bislang gab es nur eines Jetzt hat auch der zweite zwilling verbesserte Überlebenschancen. „Oh great, it will save several lives“ war die Antwort des Medizintechnikers in Gambia. Vielen Dank an Frickenhausen für die Spende!

Auf der Baustelle in Bakoteh

Pit sägt

Biram flext

Kalifa verputzt

Mutter-Kind-Projekt

Kleine Überschwemmung nach dem Betonieren.

Die Decke hängt

Fatou, Biram und Pit werden interviewt für das GRTS (Gambia Fernsehen)

Die fünfte Woche – Abschied und Weitermachen

18.01.2020 Am 13.01. sind Fatou, Sabine, Martin, Ralf, Markus, Simo, Jakob und Paul nach Deutschland geflogen. Auch Biram mit Familie ist abgereist. Zurück blieben Pit und Jörg, die mit dem Architekten Babading, seinem Team und den Namél-Gambia-Mitgliedern Kalifa und Mamadou noch weiter auf der Baustelle wirken. Da geht es um Plättleslegen und Waschbecken anschließen.

Gruppenfoto mit Dame

Zuvor wird noch gemeinsam gegessen und Trikots verteilt

… Über den Wolken … und unten geht’s weiter auf der Baustelle

Zwischendurch bringt Namél eV. medizinische Hilfsmittel zum Krankenhaus im benachbarten Sukuta. Es ist deprimierend zu sehen wie defekt die medizinischen Geräte sind – es fehlt an so vielem. Die Neugeboreren können nicht versorgt werden. Das Sauerstoffgerät geht nicht und das Mundstück für die Sonde zum Essen fehlt.

Ausflug nach Mandinari,

zum 103jährigen Opa von Lamin.

Auch in Mandinari freuen sich die Kinder über den Fussball

Währenddessen tagt das Gambia Helfernetz und die Gambia Refugee Association – Europe Banch in Karlsruhe und tauscht sich über Partnerschaftsmodelle zwischen deutschen und gambischen Kommunen/Organisationen und Initiativen aus. Auch Namél ist mit Norbert und Julia dabei.

Kontakte knüpfen

23.01.2020 Eigentlich wollte Pit mit Kalifa ins Hinterland, und Mo mit seiner Nichte zur Tante nach Senegal. Doch Kalifa ist überraschend ins Krankenhaus geliefert worden! Befund: Malaria … Zum Glück ist er wieder auf dem Weg der Genesung. Pit ist dann mit Mo zumindest nach Jarra Soma und nach Kerewan auf die North-Bank gefahren, währen Jörg mit Babadings Bautruppe weiter die Baustelle betreut. Pit hat Gespräche mit potentiellen Partnern in der Jugendarbeit geführt und auch Hilfslieferungen abgegeben.

Besuch beim Pakalinding Youthcentre, mit Nyanya Mbaye, regional youth coordinator

Wandbilder sollen zur Einsicht bringen – für ein Studium, gegen frühe Vaterschaft, gegen sexualisierte Gewalt.

Besuch beim Kerewan Council – zwischen Mo und Pit stehen Alpha, der Chairman Malamin Bojang und Habibou Bah

Vor einem Jahr ist ein Baobab auf den Wartesaal im Healthcentre in Kuntaya gefallen. Der Wartesaal wurde wieder in Stand gesetzt. Pit konnte medizinische Güter, die vom Krankenhaus in Nürtingen gespendet wurden, übergeben.

Warten auf der Fähre nach Banjul in Barra

Unser mitgebrachter Fensterrahmen aus Holz ist derweil von denTermiten entdeckt worden …




http://www.namel.de/spenden/